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Etwas über mich

Mein Künstlerischer Werdegang

Als Kind durfte ich eine Rudolf Steiner Schule besuchen und lernte dort Malen und Zeichnen und vieles mehr. Später wurde ich Lehrer und zur Ausbildung gehörten Malen und Zeichen. Ich unterrichtete Kinder in Kanada, auch in Malen und Zeichnen und anderen Fächern. Während dieser Zeit hatte ich das Glück, eine Maltherapie zu geniessen. Das brachte mich künstlerisch und gesundheitlich vorwärts.

Nach meiner Rückkehr in die Schweiz absolvierte ich nebenberuflich eine Ausbildung in Maltherapie, mit erfolgreichem Diplomabschluss. Ich lernte, wie Licht und Finsternis aufeinander wirken und so die Farben in der Atmosphäre entstehen und auch, wie man dies ins Malen und in der Maltherapie integrieren kann. Seither habe ich noch weitere Malkurse besucht.

 

Ich male leidenschaftlich gern. Als Maltherapeut bin ich bestrebt, Bilder zu malen, die gesundend und beruhigend wirken. Sie sind ca. 75 x 55 cm gross und wirken wie Fenster, durch die man in eine andere Welt hineinschauen kann.

Die Farben werden aufeinander abgestimmt, auch in der Intensität.

Ich achte auf die Farben, die man im Himmel sehen kann. Wo sind sie in Bezug auf meinen Standpunkt? Sind sie weit weg oder ganz nah? Wie kommen sie zustande?  Sie sind das Resultat des Zusammenwirkens von Sonnenlicht und Finsternis der Atmosphäre und des Kosmos. Im blendenden Licht sehen wir nichts, in der absoluten Finsternis auch nicht. Dort, wo Licht und Finsternis in der Atmosphäre aufeinander einwirken, entstehen die Farben - diese können wir sehen. Sie sind nicht an Materie gebunden und können sich sehr schnell verändern.

Wenn ich ein Bild male, stelle ich mir zuerst vor, wie Licht und Finsternis aufeinander einwirken, wo das Licht sein soll und wo die Finsternis. Ich beginne auf weissem Papier zu malen, da ist noch keine Finsternis - nur Licht- und viel zu viel davon. Das Bild ist aufrecht auf der Staffelei montiert. Ich male eine ganz helle Farbschicht - so hell dass sie kaum sichtbar ist. Die Farbe will runter laufen, deshalb muss sie genau  richtig auf dem Pinsel dosiert und das Malen achtsam sein. Wenn die erste Schicht trocken ist male ich eine weitere Schicht. Allmählich wird das Bild hier und dort dunkler. Was am Schluss hell sein soll muss von Anfang an hell belassen werden, da Aquarellfarben durchsichtig sind. Wenn eine dunkle Farbe mit Weiss übermalt wird, wird man vom Weiss nichts sehen können. Mit Farbe kommt die Finsternis ins Bild hinein. Noch sind keine Formen erkennbar. Ich bin gefordert, ein Gleichgewicht   zwischen Licht und Finsternis herzustellen.

 

Nach drei oder vier Tagen malen das Bild sieht etwa so aus. Es kann vielleicht eine gewisse Bewegung in den Farben wahrgenommen werden und auch, dass gewisse Farben näher am Betrachter und andere weiter weg sind, irgendwo Licht ins Bild hineinkommt und etwas mit der Finsternis macht. Es ist etwas Räumliches entstanden. Ich arbeite ganz bewusst mit der Farbperspektive, z. B. sind Blautöne weiter weg, das Orange näher am Betrachter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt Menschen, welche die Finsternis mit dem Bösen und das Licht mit dem Guten in Zusammenhang bringen. Das kann, muss aber nicht so sein. In der Dunkelheit erholen wir uns von den Lichteinflüssen des Tages, diese tut uns gut. Licht kann sehr ermüdend und destruktiv sein. Mit diesen Qualitäten arbeite ich beim Malen.

 

Ich bin bemüht das Gute und Schöne zu malen. So kommen immer wieder imaginative Engel und andere Lichtwesen in meinen Bildern vor. Ein Engel, der dunkler als seine Umgebung gemalt ist, ist für mich kein Lichtwesen.

Oft habe ich keine Ahnung, wie ein Bild zum Schluss werden wird. Ich weiss nur, wo das Licht und wo die Finsternis sein soll. Ich weiss nicht einmal, welche Farben ich benutzen werde und lasse mich gern intuitiv in ein Bild hineinführen.

Ein Gesicht ist nicht detailliert gemalt sondern nur andeutungsweise. Mein Wunsch ist, dass das Fehlende von der Phantasie des jeweiligen Betrachters in dessen Gedanken ergänzt wird.

In einer grossen Anzahl meiner Bilder ist nach meinem Gefühl die Natur sehr hervorgehoben; Also das Sichtbare, auch wenn Unsichtbares, Geistiges, Imaginatives darin vorkommen. Es ist mein Ziel, mehr Imaginativ-geistiges in meine Bilder hineinzubringen und die Natur oder Architektur nur noch anzudeuten. Auch sollen unsichtbare Formkräfte, das Wirken von Licht und Finsternis und andere geistige Aspekte, so wie ich sie mir vorstelle, sichtbar gemacht werden. Ich bearbeite also gewisse Bilder weiter und erlebe, wie sie, was die Naturdarstellung betrifft, formloser aber lebendiger werden.

 

Ich brauche etwa eine Woche, um so ein Bild zu malen.

© 2016 Christopher Baumanns Bilder - Alle Rechte vorbehalten

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